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PERSONAL-NEWS Nr.: 42.2020


AKTUELLE PERSONALVERÄNDERUNG IN DER BAU- UND IMMOBILIENBRANCHE


PERSONALENTWICKLUNG

HUMAN RESOURCE MANAGEMENT (M.A.) - BERUFSBEGLEITEND WEITERQUALIFIZIEREN
Am Freitag, den 23. Oktober 2020 können sich Fernstudieninteressierte bequem von zu Hause oder aus dem Büro online über das berufsbegleitende Fernstudium Human Resource Management (M.A.) informieren. Die Hochschule Koblenz lädt zur kostenfreien Teilnahme am Zoom-Meeting ein: Das Fernstudien-Team stellt die Studieninhalte, den Ablauf und die Organisation des fünf-semestrigen Fernstudiums ausführlich vor. Die Teilnehmenden haben dabei Gelegenheit live Fragen zu stellen – entweder mündlich oder schriftlich per Chatfunktion. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen dem Online-Meeting am 23. Oktober 2020 um 15:00 Uhr beizutreten unter: https://zoom.us/join , Meeting-ID: 997 7476 7840 und dem Kenncode 481050. Das Fernstudium richtet sich sowohl an Young Professionals, die sich für den HR-Bereich qualifizieren möchten, als auch an Personalverantwortliche, die ihre Fähigkeiten weiter ausbauen möchten. Neben Absolventen eines ersten Hochschulstudiums haben auch Mitarbeiter/innen in Personalabteilungen mit einer kaufmännischen Ausbildung die Möglichkeit, nach entsprechender Berufserfahrung über eine Eignungsprüfung das Studium aufzunehmen. Die Hochschule Koblenz bietet den Fernstudiengang Human Resource Management (M.A.) in Kooperation mit dem zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund an. Hier können sich Fernstudieninteressierte ab dem 02. November 2020 bis 15. Januar 2021 online unter: www.zfh.de/anmeldung/ bewerben. Für Bewerber/innen ohne Erststudium endet die Frist am 15. Dezember 2020. Weitere Informationen: www.zfh.de/master/hrm/ und www.zfh.de/hrm/  (Quelle: www.personalintern.info)


PERSONALRECHT

BETRIEBSVEREINBARUNG - INKRAFTTRETEN IN ABHÄNGIGKEIT VON EINEM BELEGSCHAFTSQUORUM
Arbeitgeber und Betriebsrat können die Geltung einer Betriebsvereinbarung nicht davon abhängig machen, dass die betroffenen Arbeitnehmer zustimmen. Die Arbeitgeberin schloss 2007 mit dem in ihrem Betrieb gebildeten Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung zu variablen Vergütungsbestandteilen der im Lager beschäftigten Arbeitnehmer. Diese sollte unter der Bedingung in Kraft treten, dass ihr "80 % der abgegebenen Stimmen" der in ihren Geltungsbereich fallenden Arbeitnehmer bis zum Ablauf einer von der Arbeitgeberin gesetzten Frist "einzelvertraglich" schriftlich zustimmen. Für den Fall eines Unterschreitens des Zustimmungsquorums konnte die Arbeitgeberin "dies" dennoch für ausreichend erklären. Der Betriebsrat hat die Unwirksamkeit der Betriebsvereinbarung geltend gemacht. Dies berichtet das Bundesarbeitsgericht in seiner Pressemitteilung Nr. 24/20. Die Vorinstanzen haben das Begehren abgewiesen. Die Rechtsbeschwerde des Betriebsrats hatte vor dem Ersten Senat des Bundesarbeitsgerichts Erfolg. Die normative Wirkung einer Betriebsvereinbarung kann nicht von einem Zustimmungsquorum der Belegschaft abhängig gemacht werden. Eine solche Regelung widerspricht den Strukturprinzipien der Betriebsverfassung. Danach ist der gewählte Betriebsrat Repräsentant der Belegschaft. Er wird als Organ der Betriebsverfassung im eigenen Namen kraft Amtes tätig und ist weder an Weisungen der Arbeitnehmer gebunden noch bedarf sein Handeln deren Zustimmung. Eine von ihm abgeschlossene Betriebsvereinbarung gilt kraft Gesetzes unmittelbar und zwingend. Damit gestaltet sie unabhängig vom Willen oder der Kenntnis der Parteien eines Arbeitsvertrags das Arbeitsverhältnis und erfasst auch später eintretende Arbeitnehmer. Das schließt es aus, die Geltung einer Betriebsvereinbarung an das Erreichen eines Zustimmungsquorums verbunden mit dem Abschluss einer einzelvertraglichen Vereinbarung mit dem Arbeitgeber zu knüpfen.

Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 28. Juli 2020 - 1 ABR 4/19.

Vorinstanz: Landesarbeitsgericht München, Beschluss vom 15. Juni 2018 - 3 TaBV 6/18.

Rechtsanwalt Frank Priewe, Sedlatzek Rechtsanwälte, www.sedlatzek.com (Quelle: www.personalintern.info)


PERSONALITERATUR

AGIL GEHT ANDERS:
Eine Toolbox für den Führungsalltag

Wir müssen uns verändern. Als Führungskraft mit Ambitionen prallt man dabei gegen verschiedenste Wände. Auf der einen Seite gibt es Unternehmen, die machen sehr viel, aber wirklich strukturiert? Und auf der anderen ist die "So-haben-wir-es-schon-immergemacht-Blase" noch nicht einmal geplatzt. Die Lösung? - Alltagsagilität. Im Kleinen die Welt verändern für die Mitarbeiter und Kunden.

 • Schon mal mit Lego ein Bewerbungsgespräch geführt?
 • Eine Strategie durch eine Special Retro entworfen?
 • Und was ist ein smargiles Meeting?

Die Toolbox bietet Inspiration, Methodik und Wissensvermittlung, um Agilität zu leben. Mit kleinen "Snacks", um inhaltlich modernes Management einfach umzusetzen - Schritt für Schritt. Ein Buch für Führungskräfte, Scrum-Master, agile Coachs, Innovatoren, Intrapreneure, Personalentwickler, Organisationsentwickler, Projektleiter, Berater und Trainer.

Autor:
Dominique Stroh, ISBN: 978-3791044651 (Schäffer- Poeschel), Euro 19,95 (D) (Quelle: www.personalintern.info)
 



PERSONALGEDANKEN

Die Friedhöfe sind voll mit Leuten, die sich für unersetzlich hielten.
(Lloyd Blankfein)


(Schade, dass sie nicht mehr sehen konnten, wie schnell sie ersetzt wurden)
(Lutz Kehrberg)


Diese Seite wird jeden Freitag aktualisiert. (letzte Aktualisierung: 16.10.2020)
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