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PERSONAL-NEWS Nr.: 43.2026


AKTUELLE PERSONALVERÄNDERUNG IN DER BAU- UND IMMOBILIENBRANCHE
 

PERSONALENTWICKLUNG

Montag und Freitag sind die beliebtesten Home-Office-Tage
Der Montag und Freitag sind mit Abstand die beliebtesten Tage für Home-Office. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Unternehmens Allgemeine SÜDBODEN auf dem Campus Neue Balan in München mit insgesamt rund 8.500 Mitarbeitenden. Die Umfrage zeigt auch Unmut in den eigenen Reihen: Mehr als die Hälfte der Befragten findet, dass manche Kolleginnen und Kollegen es mit dem Home-Office übertreiben und öfter vor Ort erscheinen sollten.
Gemäß der Umfrage sind Dienstag und Donnerstag mit rund 85 Prozent die Tage mit der größten Vor-Ort-Präsenz. Am Mittwoch sind mit knapp 83 Prozent der Befragten nur geringfügig weniger Menschen auf dem Campus. Etwas mehr als die Hälfte (rund 54 Prozent) ist an Montagen in ihren Unternehmen anzutreffen. Der Wochentag mit der geringsten Vor-Ort-Präsenz ist Freitag (39 Prozent). Dieses Muster zeigt sich bei kleineren, mittelgroßen und großen Unternehmen gleichermaßen.
Mehr als drei Viertel (rund 78 Prozent) stimmen der Aussage zu, wonach sie im Büro durch Austausch, Beobachtung und Mentoring mehr lernen als im Home-Office. Etwas mehr als 50 Prozent ist der Meinung, dass sich vor allem jüngere Kolleginnen und Kollegen ihre Karriere verbauen, wenn sie zu viel im Home-Office sind. Jeder sechste Befragte (rund 17 Prozent) hat hierzu keine Meinung. 13 Prozent stimmen der Aussage jedoch überhaupt nicht zu.
Von den Befragten selbst sagen insgesamt rund 72 Prozent, dass sie in der Regel an drei oder mehr Tagen pro Woche in Präsenz vor Ort arbeiten. Davon entfallen knapp 30 Prozent auf drei Präsenz-Tage pro Woche und knapp 20 Prozent auf vier Tage vor Ort. Weitere 23 Prozent sind nach eigener Aussage üblicherweise an allen fünf Arbeitstagen in der Woche auf dem Campus anzutreffen.
„Viele Kollegen übertreiben es mit Home-Office“
Erstaunlich viele Befragte äußern in der Umfrage ihren Unmut über das Home-Office-Verhalten einzelner Kolleginnen und Kollegen: Mit fast 54 Prozent sind mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmenden der Meinung, dass es einige Kolleginnen und Kollegen mit dem Home-Office übertreiben und öfter ins Büro kommen sollten. Mit rund 44 Prozent die anteilsmäßig größte Zustimmung finden bei den Teilnehmenden der Umfrage zwei Home-Office-Tage pro Woche.
Bettina Krause, Leiterin Vermietung bei der Allgemeinen SÜDBODEN:
Ein Arbeitsmodell mit Präsenz- und Home-Office-Tage verbindet die Interessen von Mitarbeitern und Unternehmen am besten. Für uns als Vermieter bedeutet das, dass vor allem Büros mit einer flexiblen Mischung aus klassischen Arbeitsplätzen und Begegnungsflächen beziehungsweise Meetingräumen besonders nachgefragt sind.
Die Umfrage hatte die Allgemeine SÜDBODEN unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der auf dem Campus Neue Balan ansässigen Unternehmen im Zeitraum vom 2. Februar bis 16. März 2026 durchgeführt.
veröffentlicht am 08.10.2026 // jj  
 

PERSONALRECHT
 
Massenentlassung – Rechtsfolge von Fehlern im Anzeigeverfahren
Kündigungen, die ohne Erstattung einer erforderlichen Massenentlassungsanzeige ausgesprochen werden, sind unwirksam. Gleiches gilt, wenn eine Massenentlassungsanzeige vor Abschluss des Konsultationsverfahrens mit dem Betriebsrat erstattet wird.
Bundesarbeitsgericht, Urteile vom 1. April 2026 – 6 AZR 152/22 und 6 AZR 157/22


PERSONALITERATUR
 
Gemeinsam sind wir MEHRWERT - Wie wir die Chancen der Community Economy nutzen können.
Die 2020er-Jahre sind ein Jahrzehnt der Verunsicherung: Jobängste, geopolitische Risiken, schwindendes Vertrauen in Institutionen, Einsamkeit – besonders bei jungen Menschen – und der Verlust verlässlicher Orientierung. Gleichzeitig wächst in der Community Economy eine Gegenbewegung: Menschen suchen das Echte, das Nicht-Alleinsein, die authentische Begegnung. Eine Wirtschaft, die auf Zugehörigkeit, Resonanz und gemeinschaftlichem Gestalten aufbaut.
Dorothee Ebert beobachtet diesen Wandel seit Jahren, wie Lauftreffs, Nachbarschaftsinitiativen und das gemeinsame Kochen zeigen, was wirklich trägt. Wie Gemeinschaft Sicherheit gibt, Anerkennung schenkt, Sinn stiftet und Halt vermittelt. Und wie Unternehmen, die das verstehen, eine ganz andere Beziehung zu ihren Kunden aufbauen. Jenseits von Social Media, jenseits von Oberflächlichkeit.
Ihr Buch Gemeinsam sind wir MEHRWERT! übersetzt diese gesellschaftliche Wirklichkeit in konkrete Impulse: Wie wird Gemeinschaft zum echten, wirtschaftlichen Erfolgsfaktor? Wie entsteht Ko-Kreation, wenn Menschen nicht nur kaufen, sondern mitgestalten wollen? Und welche Rolle spielt KI in einer Wirtschaft, die auf menschlicher Verbindung beruht?
Autorin: Dorothee Ebert, Murmann Verlag, 256 Seiten, ISBN: 978-3-86774-886-5, 29,00€ inkl. MwSt. 


PERSPERSONALGEDANKEN

«Phantasie ist
     wichtiger als
Wissen, denn
     Wissen ist
begrenzt.»

(Albert Einstein)

 

(Und mit einer guten Phantasie kann man gerade in der Immobilienbranche zu großen Erfolgen kommen)
(
Lutz Kehrberg)



Diese Seite wird jeden Freitag aktualisiert. (letzte Aktualisierung: 23.10.2026)
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