|
|
UNTERNEHMENSPROFIL BERATUNGSGEBIETE WIR SUCHEN PERSONAL-NEWS IMPRESSUM / KONTAKT • FEEDBACK • SITEMAP |
|
![]() |
PERSONAL-NEWS Nr.: 44.2026 AKTUELLE PERSONALVERÄNDERUNG IN DER BAU- UND IMMOBILIENBRANCHE PERSONALENTWICKLUNG Betriebliche Altersversorgung 2026 - Stabilität sichern. Versorgung weiterentwickeln. Zukunft gestalten. Verantwortung übernehmen. Betriebliche Altersversorgung 2026 - Stabilität sichern. Versorgung weiterentwickeln. Zukunft gestalten. Verantwortung übernehmen. Die betriebliche Altersversorgung steht 2026 vor wichtigen Weichenstellungen. Mit den Empfehlungen der Alterssicherungskommission rückt die zweite Säule der Altersvorsorge stärker in den politischen Fokus. Ziel ist es, die betriebliche Altersversorgung breiter zu verankern, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, bestehende Hemmnisse abzubauen und Versorgungssysteme zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig verändern volatile Kapitalmärkte, steigende Governance-Anforderungen und der Einsatz Künstlicher Intelligenz die betriebliche Praxis. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Versorgungssysteme wirtschaftlich tragfähig, rechtssicher und effizient auszurichten. Die Handelsblatt Jahrestagung Betriebliche Altersversorgung 2026 bringt die führenden Köpfe aus Politik, Unternehmen, Versorgungseinrichtungen und Wissenschaft zusammen. Erfahren Sie aus erster Hand, welche Auswirkungen die Empfehlungen der Alterssicherungskommission und die politischen Reformvorhaben auf die betriebliche Altersversorgung haben. Diskutieren Sie mit führenden Expertinnen und Experten über Strategien für Finanzierung, Kapitalanlage, Governance und moderne Versorgungssysteme. Diskutieren Sie unter anderem folgende Themen: • Ergebnisse der Alterssicherungskommission und die Zukunft der zweiten Säule • Reformen der betrieblichen, gesetzlichen und privaten Altersvorsorge • Sozialpartnermodelle und neue Impulse für die Verbreitung der bAV • Kapitalmarkt, Asset-Liability-Management und De-Risking • Pensions Buy-out und moderne Finanzierungsstrategien • Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in der bAV • Recht, Governance und Arbeitgeberverantwortung • Zeitwertkonten, Mittelstand und innovative Versorgungskonzept Handelsblatt Jahrestagung vom 09.11.2026, 13:00 Uhr – Mittwoch, 11.11.2026, 15:00 Uhr, wo: Berlin Marriott Hotel Inge-Beisheim-Platz 1 10785 Berlin, Info: anmeldung@euroforum.com, +49 211 8874 4682 PERSONALRECHT Betriebsratsvergütung gestützt auf eine hypothetische Karriereentwicklung Bei der Höhe der Vergütung eines auf § 78 Satz 2 BetrVG iVm. § 611a Abs. 2 BGB gestützten Anspruchs des Betriebsratsmitglieds unter dem Aspekt seiner fiktiven Beförderung auf eine bestimmte freie Stelle kommt es nicht darauf an, welche allgemeine Vergütungsentwicklung“ auf der Stelle möglich gewesen wäre (das Stellenpotential“), sondern auf die konkrete Vergütung, die das Betriebsratsmitglied erzielt hätte, wenn ihm die Stelle übertragen worden wäre (BAG, Urteil vom 15.04.2026 – 7 AZR 114/25). Sachverhalt Die Parteien streiten über die Höhe der Vergütung der Klägerin, einem seit 1994 vollfreigestellten Betriebsratsmitglied. Die Klägerin bezog vor ihrer Amtsübernahme eine Vergütung nach EG 7 des einschlägigen Rahmentarifvertrags zur Eingruppierung (RTVE). Durch ihre Betriebsratstätigkeit erwarb die Klägerin besondere Kenntnisse im Bereich der Arbeitsorganisation und Arbeitszeitmodelle. 2011 bot die Beklagte der Klägerin eine Stelle als Unterabteilungsleiterin an, die unter Verweis auf ihre Betriebsratstätigkeit ablehnte. Für Unterabteilungsleiterstellen ist bei der Beklagten eine Entwicklung in der Regel bis EG III des Rahmentarifvertrags für Beschäftigte mit Spezialisten- oder Führungsfunktion („Tarif Plus“) vorgesehen. Die Parteien schlossen einen Arbeitsvertrag, der eine Vergütung im Bereich Tarif Plus vorsah. Zuletzt bezog die Klägerin eine Vergütung nach EG II Tarif Plus. Die Beklagte kürzte die Vergütung der Klägerin auf EG 14 RTVE. Die Klägerin begehrt eine Vergütung nach EG II Tarif Plus. Sie stützt diesen Anspruch vorrangig auf eine hypothetische Karriere, hilfsweise auf § 37 Abs. 4 BetrVG, nicht jedoch auf die arbeitsvertragliche Vereinbarung. Das ArbG gab der Klage statt, das LAG wies die Berufung der Beklagten zurück. Entscheidung Die Revision der Beklagten hatte Erfolg. Ein Anspruch gem. § 78 S. 2 BetrVG iVm § 611a Abs. 2 BGB könne sich aus einer hypothetischen Karriere ergeben, wenn dem Betriebsratsmitglied ohne sein Mandat inzwischen eine Tätigkeit übertragen worden wäre, die den Anspruch auf das begehrte Arbeitsentgelt rechtfertige. Für die schlüssige Darlegung eines solchen Anspruchs habe das Betriebsratsmitglied vorzutragen, ihm sei eine konkrete Stelle angeboten worden und es habe diese aufgrund seines Betriebsratsamts abgelehnt. Dies habe die Klägerin getan. Einen Verstoß des Angebots gegen das Begünstigungsverbot des § 78 S. 2 BetrVG habe die Beklagte zu beweisen. Das könne bspw. der Fall sein, wenn die Klägerin die Anforderungen der konkreten Stelle nicht erfüllt habe. Dafür sei vorliegend nichts ersichtlich. Insbesondere hätten von der Klägerin während ihres Betriebsratsamtes erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten berücksichtigt werden können. Der Senat sah sich jedoch aufgrund der Feststellungen des LAG nicht in der Lage, die aus der hypothetischen Karriere folgende Vergütungshöhe zu bestimmen. Maßgeblich sei, welche Vergütung die Klägerin bei einer fiktiven Stellenübertragung tatsächlich erhalten hätte. Dafür sei es nicht ausreichend darzulegen, welche Vergütung sie auf dieser Stelle erhalten könne. Auf die arbeitsvertragliche Vereinbarung könne nicht abgestellt werden. Diese sei ein von der hypothetischen Karriere zu unterscheidender Streitgegenstand, den die Klägerin nicht geltend mache. Die Klägerin habe nichts weiter dazu vorgetragen, dass bzw. warum sie nach Übertragung der Stelle eine Vergütung nach EG II Tarif Plus erhalten hätte. Dabei sehe der Senat die von den Parteien nicht vorgetragene Vergütung des tatsächlichen Stelleninhabers im Streitzeitraum als Indiz an. Praxishinweis Bei hypothetischen Karrieren sind typischerweise die tatsächlichen Umstände streitig, die sie begründen sollen. Der Rechtsfolge, also der Höhe der aus der hypothetischen Karriere folgenden Vergütung, wird bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Typischerweise wird auf die tarifvertragliche Eingruppierung der Stelle abgestellt. Diese Betrachtung kommt in verschiedenen Konstellationen an ihre Grenzen, wenn nicht die eine richtige tarifliche Eingruppierung existiert, sondern ein Spielraum besteht. Der Senat betont für einen solchen Fall die Hypothetik der anzustellenden Betrachtung. Folgerichtig begreift er auch die Vergütung des aktuellen Stelleninhabers (lediglich) als Indiz für die aus der hypothetischen Karriere folgende Vergütung. Gründe für eine Abweichung dürfte jedoch der Arbeitgeber darzulegen und zu beweisen haben. (Quelle: Bauindustrieverband Ost) PERSONALITERATUR Personal Intelligence Book - Wie Du mit Stift und Notizbuch Deine Kreativität zurückeroberst Während Künstliche Intelligenzen Texte schreiben, Ideen generieren und Antworten in Sekunden liefern, stellt Daten-Management-Expertin Andrea Weichand eine grundlegende Frage: Was passiert mit unserer eigenen Kreativität, wenn wir das Denken zunehmend auslagern? Ihr Personal Intelligence Book stellt dem KI-Hype etwas entgegen. Weichand zeigt in ihrem Buch wie wir mit Stift und Notizbuch wieder selbst ins Denken kommen – analog, fokussiert und eigenständig. Im Zentrum steht die sogenannte Denktabellen-Technik: eine einfache Struktur, die Gedanken sichtbar macht, ordnet, rekombiniert und weiterentwickelt. Alles, was wir dafür brauchen, ist ein Notizbuch, ein Stift und ein bisschen Mut, mit der Hand zu schreiben. Weichand beschreibt anhand von zwölf Effekten, wie sich durch das analoge, strukturierte Arbeiten zentrale Fähigkeiten entwickeln: von besserer Wahrnehmung und klareren Entscheidungen über mehr Struktur und Überblick bis hin zu kreativer Problemlösung und nachhaltigem Lernen. Das Personal Intelligence Book ist somit ein Werkzeug für persönliche Klarheit, ein Trainingsraum für strukturiertes Denken und Kreativität und ein Plädoyer für menschliche Eigenleistung. Autorin: Andrea Weichand, Murmann Verlag, 208 Seiten, ISBN 978-3-86774-872-8, 29,00€ inkl. MwSt. PERSPERSONALGEDANKEN
Diese Seite wird jeden Freitag aktualisiert. (letzte Aktualisierung: 30.10.2026) Wir freuen uns auch über konkrete Hinweise unserer Leser zu aktuellen und berichtenswerten News.
|
|
|
|
|
[KONTAKT]
|
|
![]() |